2026
März 2026
Das Foyer-Museum in der Wohnanlage Haus am Baum wird Anlaufstelle des europäischen Martinusweg
Wer heute das Foyer der Studiwerk-Wohnanlage „Haus am Baum“ betritt, ahnt zunächst nicht, dass hier mehr beginnt als der Weg zum Aufzug oder ins Treppenhaus. Gleich hinter der Eingangstür befindet sich ein öffentlich zugängliches Foyer-Museum. Hier wird seit September 2022 die Geschichte des benachbarten Martinsklosters erzählt. Offen für alle, barrierefrei zertifiziert und bewusst an diesem Ort angesiedelt, mitten in der Stadt Trier.
Entstanden ist das Museum im Zuge eines der größten Wohnungsbauprojekte in der Trierer Innenstadt. Direkt neben dem generalsanierten Martinskloster wurde nicht nur neuer Wohnraum für Studierende geschaffen, sondern auch ein Raum, der Vergangenheit sichtbar macht. Das Museum liegt nicht abseits, sondern direkt im Eingangsbereich des Hauses – dort, wo MieterInnen und BesucherInnen ankommen, warten und sich begegnen.
Ein Zeitstrahl führt durch die Jahrhunderte des Martinsklosters und macht dessen Entwicklung nachvollziehbar. Die Inhalte sind auch in Blindenschrift zugänglich. Ein besonderes Erlebnis bietet das digitale Skriptorium: In Zusammenarbeit mit dem Trierer Stadtarchiv sowie dem Archiv des Klosters Strahov in Prag wurden hochaufgelöste Digitalisate ottonischer Handschriften aufbereitet. Um das Jahr 1000 war das Martinskloster dank des Wirken des Meisters Gregorii ein Zentrum der ottonischen Buchkunst – ein Ort geistiger und künstlerischer Arbeit von überregionaler Bedeutung.
Das Kloster nahm immer wieder neue Rollen ein, das zeigen weitere Exponate. Der Ausgangspunkt ist die Zeit unter römischen Einfluss. So ist dort auch ein Artefakt aus archäologischen Ausgrabungen wie zum Beispiel ein kleines Fundstück einer römischen Haustempelsäule ausgestellt. Ein ausgestelltes Tee-Service aus dem Stadtmuseum Trier erinnert daran, dass das Martinskloster zwischen 1807 und 1823 auch Standort einer Porzellanmanufaktur war. Römer, Benediktiner, Buchkünstler und Manufakturarbeiter – kaum ein Ort vereint so viele historische Schichten.
Multimedial wird die 400-jährige Klostergeschichte dort, wo Besucherinnen und Besucher per Knopfdruck acht Zeitzeugen begegnen. Der heilige Martin, ein namenloser Schankwirt oder Peter Marx, Besitzer der Porzellanmanufaktur, berichten in kurzen Monologen aus „ihrer“ Zeit. Gesprochen werden diese Rollen von Schauspielerinnen und Schauspielern des Trierer Stadttheaters, sowie dem Trierer Mundartkünstler Helmut Leiendecker. Hier wird das Martinskloster nicht nur erklärt, sondern erzählt.
Geschichte in Trier, die nicht gesucht werden muss – sie wartet bereits im Eingangsbereich. Und bleibt, ganz nebenbei, im Gedächtnis.
Februar 2026
Energie sparen geht uns alle an – nicht nur aus Kostengründen, sondern auch zum Schutz unserer Umwelt. Mit ein paar einfachen Maßnahmen kann jede und jeder von uns im Alltag einen Beitrag leisten. Wir möchten euch daher ein paar Tipps mit auf den Weg geben:
Strom sparen
- Licht ausschalten, wenn ihr den Raum verlasst
- Elektrogeräte (z. B. Laptop, Fernseher) komplett ausschalten statt im Stand-by-Modus lassen
- Mehrfachsteckdosen mit Schalter nutzen
Heizen & Lüften
- Heizkörper nicht durch Möbel oder Vorhänge verdecken
- Stoßlüften statt dauerhaft gekippter Fenster (3–5 Minuten reichen)
- Beim Lüften die Heizung herunterdrehen
Wasser sparen
- Kurz duschen statt baden
- Wasserhahn beim Zähneputzen oder Einseifen zudrehen
- Wasch- und Spülmaschinen möglichst voll beladen
Schon kleine Veränderungen im Alltag machen einen großen Unterschied. Vielen Dank, dass ihr mitmacht und gemeinsam mit uns Verantwortung übernehmt!
Bei Fragen oder Anregungen könnt ihr euch jederzeit an die Wohnheimverwaltung wenden.